MKTangebote-1.html
K-Tapingangebote-2.html
Novafonangebote-3.html
PNFangebote-4.html
Neurofunktions!therapie
Babyzeichenspracheangebote-6.html
DortMuTangebote-7.html

Mitglied im EÖDL,

DVLD und VDLS

Linksangebote-08.html

Die Neurofunktions!therapie - kurz NF!T genannt - wurde von Elke Rogge unter anderem nach dem Konzept von Padovan entwickelt.


Diese Therapieform orientiert sich dabei an der „Neurologischen Organisation“, die die kindlichen Phasen Robben, Krabbeln und Laufen beschreibt. Durch die Neurofunktions!therapie wird eine „Neurologische Re-Organisation“ des Körpers in Gang gesetzt, die Körperprozesse und Abläufe, die sich nicht altersgemäß entwickeln konnten oder durch z.B. einen Unfall oder eine Erkrankung gestört wurden, wieder verbessert und/ oder Fähigkeiten wiedergewonnen werden können.


Die Neurofunktions!therapie umfasst vier Programme: Mund, Körper, Augen und Hände. In der frühkindlichen Entwicklung dienen Saugen, Beißen, Kauen und Schlucken in einem guten Zusammenspiel mit der Atemkoordination zunächst der Nahrungsaufnahme. Die für die oben genannten Funktionen benötigte Muskulatur ist dieselbe, die für die Artikulation (Aussprache) genutzt wird. Die Neurofunktions!therapie setzt mit ihrem „Mundprogramm“ bei diesen Funktionen an. Durch sie werden Wahrnehmungs- und Bewegungsabläufe am und im Mund so stimuliert, dass diese weiterentwickelt, verbessert und/oder wiedergewonnen werden können. Mit dem Sensibilisieren und Trainieren der Mund-, Kiefer- und Wangenmuskulatur können deshalb wichtige Voraussetzungen für ein physiologisches Schlucken, Essen und Trinken, für eine gute Verständlichkeit sowie eine Deutlichkeit beim Sprechen und für eine gute Zahnstellung geschaffen werden. Dabei orientiert sich die Reihenfolge der stimulierten Funktionen an der physiologischen Entwicklung des Kindes: Saugen - Abbeißen - Kauen - Schlucken.


Doch wie sieht dies in der Praxis aus? Das „Mundprogramm“ der Neurofunktions!therapie ist eine Abfolge spezieller Übungen. Die Patienten richten sich hierzu mit spezifischem Material kleine Schatzkisten ein. In dieser Schatzkiste befinden sich u. a. ein Trainingssauger, Kauschläuche und Pustematerialien. Zunächst führt der Therapeut die Übungen am Patienten durch. Diese begleitet er mit Liedern oder Gedichten, um die Motivation zu erhöhen und die Konzentration auf die Stimulation zu lenken. Eltern, Angehörige oder Betreuer werden danach in der Handhabung des Materials sowie in der Durchführung der Übungen am Patienten individuell angeleitet.


Das „Mundprogramm“ der Neurofunktions!therapie kann bei vielen Auffälligkeiten eingesetzt werden, z. B. bei: schlaffer oder angespannter Muskulatur im Gesichts-und Mundbereich, dauerhafter Mundatmung, Speichelfluss, undeutlicher Aussprache, zum Abgewöhnen von Habits, wie z.B. Schnuller- oder Daumenlutschen, Nägelkauen, Zähneknirschen…, falschem Schluckmuster, bleibenden oralen Reflexen (Beiß- oder Würgreflex), Nahrungsaufnahmestörungen, PEG-Entwöhnung, Facialisparesen, und zur Unterstützung von kieferorthopädischen Behandlungen.

Die Neurofunktions!therapie kann vom Säuglingsalter bis hin zum Seniorenalter angewendet werden.


Bereich Mund: 

  1.     bei allen Aussprachestörungen

  2.     Bewegungsförderung der Zunge und der Lippen

  3.     bei Nahrungsaufnahmestörungen

  4.     bei offenem Mund

  5.     bei häufiger Erkältung

  6.     wenn nicht durch die Nase geatmet werden kann

  7.     bei Problemen mit der Sensibilität

  8.     bei schiefer Nasenscheidewand

  9.     bei Fehlstellung der Zähne

  10.     bei Zähneknirschen

  11.     gegen Würgreiz

  12.     bei Kiefergelenksproblemen

  13.     bei Daumen- oder Schnullerlutschen

  14.     bei Fingernägelkauen

  15.     bei Würgreiz

  16.     bei zu kurzem Lippen- und Zungenbändchen


Bereich Körper: 

  1.     bei Entwicklungsproblemen

  2.     bei Koordinationsproblemen

  3.     bei Problemen mit der Lateralität

  4.     Haltungsprobleme

  5.     Konzentrationsprobleme

  6.     bei Asymmetrien in der Körperhaltung

  7.     bei Gleichgewichtsproblemen

  8.     bei Lern- und Grammatikproblemen


Bereich Hände: 

  1.     bei Problemen in der Bewegungsentwicklung der Hände

  2.     bei Ungeschicklichkeit

  3.     Probleme mit der Feinmotorik

  4.     Probleme mit der Schrift

  5.     Probleme mit der Händigkeit


Bereich Augen: 

  1.     Probleme mit Fehlsichtigkeit

  2.     Schielen

  3.     Koordinationsprobleme der Augen

  4.     wenn eine Auge-Hand-Kontrolle fehlt

  5.     wenn Kinder den Erwachsenen 'nicht am Mund hängen'

  6.     wenn Kinder keiner horizontalen oder vertikalen Bewegung folgen können

  7.     wenn Kinder Symptome einer LRS zeigen

  8.     wenn Kinder beim Abschreiben von der Tafel in der Zeile verrutschen

  9.     wenn jemand lange braucht sich auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen

  10.     wenn beide Augen nicht zusammenarbeiten

  11.     wenn jemand Blicksprünge (=Sakkaden) hat

  12.     bei schneller Ermüdbarkeit der Augen

  13.     bei augenbedingten Kopfschmerzen

  14.     wenn jemand oft danebengreift, aneckt oder stolpert



(Quelle: www.vitus.info; www.logopaedie-rogge.de)

UNSER TEAMteam-01.html
THERAPIEtherapie-1.html
DER WEG ZU UNSpatienteninfo.html

ANGEBOTE

Neurofunktions!therapie

home.html
KONTAKTkontakt-1.html
IMPRESSUMimpressum-1.html
DATENSCHUTZdatenschutz-1.html